STEPHAN EBERSBACH
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

07.10.2020

Wir starten eine Interview-Reihe mit dem Namen „Köpfe unserer Kanzlei“. Hier möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick hinter die Kanzleikulissen geben: Wer sind wir? Was macht uns aus? Woher kommen die einzelnen Kolleginnen und Kollegen?

Den Anfang macht unser Neuzugang Stephan Ebersbach. Noch einmal ein herzliches Willkommen bei MUNKERT & PARTNER!

Wer ist Stephan Ebersbach?

Stephan Ebersbach | Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Herr Ebersbach ist seit dem 1. Juli 2020 Mitglied unseres Wirtschaftsprüfungs-Teams und hat hier die Position des Teamleiters übernommen. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Niederrhein in Mönchengladbach begann sein beruflicher Weg in einer mittelständischen Steuerberatungsgesellschaft in Essen. Nach Ablegung des Steuerberaterexamens führte den gebürtigen Bayern sein Weg zurück in die Heimat. Während seiner langjährigen Tätigkeit bei einer Big Four-Gesellschaft in Oberbayern legte er die Berufsexamen zum vereidigten Buchprüfer und zum Wirtschaftsprüfer ab. Anfang des Jahres 2012 wechselte Herr Ebersbach in die Wirtschaftsprüfung bei Rödl & Partner in Nürnberg. Nach mehrjähriger leitender Tätigkeit als Associate Partner fand Herr Ebersbach mit Beginn des Jahres 2018 eine neue Herausforderung als Senior Manager im Fachbereich audit & assurance bei Baker Tilly Nürnberg. Seit dem 1. Juli 2020 freuen wir uns nun, Herrn Ebersbach in unserem Team zu haben.

So viel zur beruflichen Vita. Nun hätte ich aber noch ein paar Fragen:

Welche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Ein Punkt, der mich und uns in der Wirtschaftsprüfung ganz allgemein derzeit natürlich sehr beschäftigt, sind mögliche neue Regulierungen für den Berufsstand nach dem Wirecard-Skandal. Die Politik, Fachgremien und -institute (IDW) diskutieren aktuell über berufsrechtliche „Verschärfungen“ und gesetzliche Anpassungen mit Blick auf die künftige Berufsausübung. Ganz konkret ergeben sich Fragestellungen wie z.B. „Welche praktischen Auswirkungen werden mögliche Veränderungen für unsere Arbeit haben?“ oder „Wie sieht Wirtschaftsprüfung in 2 bis 3 Jahren aus?“ Hier müssen gegebenenfalls auch bei MUNKERT & PARTNER aktuelle Szenarien und inhaltliche Prozesse neu überdacht und anhand möglicher Vorgaben seitens der Politik, des Gesetzgebers und von Fachverbänden abgestimmt und angepasst werden.

Ein weiterer Punkt, der mich nicht weniger beschäftigt, ist die weitere coronabedingte wirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen und bei unseren Mandanten im Besonderen. Wie können wir unsere Mandanten in einer wirtschaftlich unverändert schwierigen Phase unterstützen? Wie können wir in Einzelfällen das unternehmerische Überleben sichern? Hier bin ich bzw. sind wir bei MUNKERT & PARTNER bestrebt, mit unseren Mandanten bestmöglich durch die Krise zu navigieren.

Warum sind Sie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer geworden?

Schon während meines Studiums wurde meine Begeisterung für Zahlen und Rechenwerke aller Art sowie für das Arbeiten mit Gesetzen geweckt, die bis heute unvermindert anhält. Außerdem umfasst der Beruf des Steuerberaters und des Wirtschaftsprüfers ein vielseitiges Aufgabenspektrum und abwechslungsreiches Betätigungsfeld. Auch unsere Klientel ist sehr breitgefächert: national und international, unterschiedliche Branchen und diverse Unternehmensarten vom Einzelunternehmer bis zum Großkonzern machen die Arbeit so abwechslungsreich und spannend. Zudem kann ich als Berater und Ratgeber meinen Beitrag zur unternehmerischen Entwicklung unserer Mandanten leisten und an deren wirtschaftlichem Erfolg messbar teilhaben.

Was gefällt Ihnen an MUNKERT & PARTNER besonders gut?

Ich bin nun seit 3 Monaten bei MUNKERT & PARTNER und konnte, wie erhofft, bereits in einem vielschichtigen Aufgabenfeld tätig sein. Dies beinhaltet neben den klassischen Tätigkeiten aus der Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahen Beratung auch die steuerliche Deklarations- und Gestaltungsberatung sowie die Bearbeitung von Themen aus den Bereichen Sanierung und Insolvenz. Insoweit ergeben sich neue Möglichkeiten, meinen bisherigen Aufgabenbereich auch inhaltlich zu erweitern. Außerdem schätze ich die gegebene Freiheit, in der wirtschaftlichen Beratung mitgestalten und mitentwickeln zu können. Bei MUNKERT & PARTNER kann ich Dinge bewegen und anschieben. Schön finde ich auch den unkomplizierten Umgang miteinander, die schnellen Abstimmungswege und die flachen Hierarchien. Dies vereinfacht den Arbeitsalltag doch sehr.

Wären Sie ein Superheld, welche Kräfte würden Sie gern besitzen?

Nicht ganz einfach, aber mir würde der Gedanke gefallen „Macht über die Zeit“ zu besitzen. Einerseits finde ich rein fiktiv die Möglichkeit von Zeitreisen sehr spannend. Andererseits wäre es in unserer schnelllebigen Informationsgesellschaft, in der die Zeit zunehmend der limitierende Faktor ist, eine schöne Vorstellung, die Entschleunigung des Alltags gezielter und nachhaltiger steuern zu können. Wie uns die andauernde Corona-Pandemie aufzeigt, finden sich hier zudem Ansatzpunkte, über wirtschaftliche Entwicklungen und gesellschaftliche Fragestellungen nachzudenken.

In dem Sinne: Vielen Dank für das Gespräch Herr Ebersbach und weiterhin eine gute Zeit bei MUNKERT & PARTNER.


Weiteres aus Aktuelles/News

21.06.2021

Umsatzsteuerliche Änderungen zum 1. Juli 2021 – insbesondere für Warenlieferungen an Privatkunden ins EU-Ausland

Durch die Umsetzung der E-Commerce-Richtline in das nationale Umsatzsteuerrecht ergeben sich mit Wirkung zum 1. Juli 2021 erhebliche Änderungen im Bereich des bisherigen grenzüberschreitenden Versandhandels.

16.06.2021

Dienstwagen privat nutzen: Verringerung der 1 %-Pauschale um Aufwendungen des Arbeitnehmers

Die Ermittlung der Kosten für die private Nutzung eines dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Pkw bereitet immer wieder Schwierigkeiten.

15.06.2021

Sturz auf dem Weg ins Homeoffice ist nicht gesetzlich unfallversichert

Ein Arbeitnehmer arbeitete regelmäßig im Homeoffice. 2018 stürzte er auf dem Weg von den Wohnräumen in seine Büroräume eine Treppe hinunter.